TU Plus trifft sich, um Themen zu diskutieren, die für den Alltag an der TU Berlin und für die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer von Bedeutung sind.  Auf den Themenseiten sammeln wir die wichtigsten Punkte, in der Hoffnung, damit auch universitätsweit einen konstruktiven Diskurs anzustoßen.  Diese Punkte reflektieren die oft sehr unterschiedlichen Standpunkte, aber auch die Gemeinsamkeiten, der an der Diskussion beteiligten Professorinnen und Professoren. Alle Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen sind ganz herzlich eingeladen.

Haben Sie Anregungen und Ideen zu Themen, zu denen Sie sich gern austauschen möchten, oder möchten Sie in Ihren Bereich einladen, dann schreiben Sie an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

 

Im Sommersemester 2014 möchten wir als TU+ die Hochschullehrer/innen der TU zum Gedankenaustauch und Kennenlernen jeweils

am 1. Mittwoch im Monat ab 16.30 Uhr

in die Marchstr. 23, Raum 5.006 einladen.

 

Die nächsten Termine sind: 

 

4. Februar 2015

Dietrich Manzey stellt uns sein Fachgebiet "Arbeits-, Ingenieur- und Organisationspsychologie" vor und gemeinsam mit ihm wir wollen unsere Diskussion zum Stichwort "Kulturwandel" fortsetzen. Was verstehen wir unter TU-Kultur und verstehen wir alle das gleiche darunter? Woran denken wir, wenn wir von deren Wandel sprechen? 

 

 

Vergangene Treffen

 

3. Dezember 2014 

Claudia Fleck hat uns ihr Fachgebiet vorgestellt mit der interessanten Frage:

Was lernen wir von Zähnen, Nüssen und Früchten für die Entwicklung von Materialien?

Das Treffen zum Jahresausklang haben wir auch für einen Rückblick auf unsere TU+ Treffen in 2014 und einen Ausblick für 2015 genutzt.

 

5. November 2014 

Dodo zu Knyphausen-Aufseß hat uns sein Fachgebiet "Strategische Führung und Globales Management" vorgestellt. Als Gast war Klemens Landwehr vom strategischen Controlling eingeladen und hat über die leistungsbezogenen Finanzierungsanteile der TU Berlin berichtet und TU+ das Refinanzierungsmodell des Berliner Senats zur Hochschulfinanzierung erläutert. Wir fanden dies so spannend, dass wir Herrn Landwehr baten, dies doch einmal in der TU Intern den TU-Angehörigen vorzustellen. 

 

1. Oktober 2014 LINF, Gast: Herr Prof. Jähnichen vom LINF Beirat der TU Berlin.

Zusammenfassung des Treffens:

Das Ziel unserer Diskussion bestand darin zu verstehen, ob wir einen Konsens finden können, wie wir mit dem jetzigen Bewertungssystem umgehen wollen: dabei war von totaler Akzeptanz bis totaler Ablehnung alles möglich. Obwohl wir keine Wertediskussion führen wollten, wurde immer wieder klar, dass die LinF Diskussion neben allen praktischen Aspekten auch eine Wertediskussion ist, dahingehend ob und wie wissenschaftlicher Erkenntnisfortschritt außerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft messbar ist.

 

Derzeit werden die in LinF erhobenen Daten sowohl zu Sachmittelbudgetierung der Fakultäten, also zur Ausstattung der Lehreinheiten, als auch zur Festlegung der Höhe der persönlichen Leistungszulagen benutzt. Diese Kopplung wird als problematisch empfunden, da sie die vermeintliche Freiwilligkeit der Teilnahme in Frage stellt. Ein Verzicht auf die persönliche Leistungszulage wäre derzeit nämlich auch mit finanziellen Einbußen für die Fakultät verbunden (s. Flink & Simon, 2014).

Aus der Diskussion sind die folgenden konkreten Vorschläge hervorgegangen:

  • Trennung der Eingaben in Pflicht und freiwilligen Teil:
    • die Pflichtangaben sind dabei solche Daten, die für die Sachmittelbudgetierung der Fakultäten wichtig sind, dafür sollen vorrätige Daten genutzt werden, die bereits in vorhandenen Datenbanken vorliegen, so fällt der Eingabeaufwand weg
    • darüber hinausgehend können Eingaben gemacht werden, die für die W-Besoldung ausschlaggebend sind
  • Vereinfachung der Besoldungsstufen in 3 Stufen: 1, 2-5, 5+
  • Kriterien zur Festlegung der W-Besoldung sollten den einzelnen Fächerkulturen angepasst sein und aus diesen heraus entwickelt werden
  • Ergebnisse der Leistungsmessung sollen innerhalb der Fächer (d.h. auf Fakultätsebene) transparent diskutiert werden, denn dezentrale Erfassung und übergreifender Vergleich führt eher zur Nivellierung.

 

Weitere Punkte, die aufgekommen sind, sind die folgenden:
Es wäre hilfreich zu trennen, zwischen Kriterien, die wir als Hochschule optimieren müssen, um die Mittelvergabe gegenüber dem Land Berlin zu rechtfertigen und Kriterien, die unserer Meinung nach tatsächlich wissenschaftlichen Erfolg abbilden. Leider sind diese beiden Arten von Kriterien nicht deckungsgleich. Ein Beispiel dafür, dass externe Vorgaben manchmal nicht mit wissenschaftsinternen Anforderungen vereinbar sind, ist der Konflikt zwischen der Forderung nach einer größeren Anzahl betreuter Doktorarbeiten bei gleichzeitig exzellenter Betreuung der DoktorandInnen. Eine ehrliche Diskussion über externe Anforderungen und wie wir damit umgehen, wäre wünschenswert.

 

Das LinF-System ist nie quantitativ evaluiert worden, sondern lediglich hinsichtlich seiner wahrgenommenen Fairness und Akzeptanz (Flink & Simon, 2014). Wenn es tatsächlich darum geht, die Universitätsausgaben gegenüber der Landesregierung zu rechtfertigen bzw. potenziell drohende finanzielle Einbußen durch präzise Rechenschaftslegung abzuwenden, dann könnte die Universität proaktiver sein im Hinblick darauf, wer die Kriterien bestimmt, anhand derer Rechenschaft abgelegt wird. Dazu bedarf es allerdings wiederum der Wertediskussion...

 

Am 3. September 2014 begrüßten wir Herrn Schwacke von der Bauabteilung zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch.

 

Treffen am 25. Juni (Termin verschoben vom 2. Juli)
Zu diesem Treffen ware alle Professorinnen und Professoren der TU Berlin eingeladen sind, findet es ausnahmsweise nicht im MAR 5.006 statt, sondern im MAR 0.011.  So war das Programm:

  1. TU+ stellt sich vor (2 Minuten)
    http://tu-plus.org/
  2. 85 Tage neues Präsidium – Bilanz und Ausblick (20 Minuten)
    Der Präsident, die Kanzlerin und hoffentlich viele der Vizepräsident/inn/en berichten über Erreichtes und Geplantes und hoffen auf einen regen Austausch in der folgenden Diskussion (siehe Punkt 5).
  3. LINF und Leistungserfassung – Claudia Fleck (10 Minuten)
    Der gelinfte Professor: Lehre und Forschung im Zeitalter der Evaluationen. Wie lassen sich Lehr- und Forschungsleistungen bewerten? Und: lassen sie sich gerecht bewerten? Brauchen wir diese Bewertungen überhaupt und haben sich Lehr- und Forschungsleistungen dadurch verbessert? Sind Bewertungen Anreiz und welche Anreizsysteme sind sinnvoll? Schaffen wir die richtigen Anreize? Beispiele von Bewertungs- und Anreizsystemen in der deutschen und internationalen Hochschullandschaft sollen anregen, diese Fragen zu diskutieren.
  4. Kulturwandel – Sabine Hark (10 Minuten)
    Wenn Kulturwandel die Antwort ist, was war die Frage? Und von welchen Kulturen an der Hochschule sprechen wir, die gewandelt werden sollen? Und muss nicht, wer Kulturwandel will, auch von Stereotypen sprechen? Wir wollen über zwei Register von Stereotypen – geschlechts- und fachgebundene – sprechen und fragen, welche Rolle sie im Wandel von akademischen Kulturen spielen.
  5. Diskussion (30 Minuten oder mehr)
    Hier kommen Ihre Fragen an das Präsidium, Frau Fleck und Frau Hark zu allen drei vorangegangenen Beiträgen.
  6. Informeller Austausch
    Bei Wein, Wasser, Snacks, Musik... Vielleicht der wichtigste Tagesordnungspunkt; der Raum hat Zugang zu einem begrünten Innenhof, wir hoffen auf mildes Wetter.

 

 

Am 4. Juni 2014 hat Stephan Pflugmacher Lima spannend aus seinem Fachgebiet Ökotoxikologie berichtet. Herr Borchert war unser Gast und hat zum Status des ERM-Projektes informiert und unsere Fragen dazu beantwortet. Für das leibliche Wohl hat diesmal Frau Marburger gesorgt. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

 

Am 7. Mai 2014 stellte Juri Rappsilber wird das Fachgebiet Bioanalytik vor.  Frau Niemann und Herr Hoffmeier waren zu Gast; wir bedanken und ganz herzlich für ihr Kommen!  Wir sprachen über Kulturwandel und LINF und erstellten eine Tagesordnung für das Treffen mit dem Präsidium am 25. Juni.  Wir danken Claudia Fleck für die leckere Versorgung!

 

Am 2. April 2014 stellte sich das Fachgebiet Robotik kurz vor; es folgte eine sehr angeregte und stimulierende Diskussion über verschiedene Aspekte der Kognition.  Das Treffen vom 2. Juli 2014 wurde auf den 25. Juni 2014 verschoben, damit das Präsidium daran teilnehmen kann.  Zu diesem Treffen werden alle Professorinnen und Professoren eingeladen werden.  Gemeinsam wählten wir zwei Themen aus, zu denen wir nun aktiv werden möchten (LINF und Kulturwandel).

 

Unser Semesterabschlusstreffen war am 19. Februar 2014, Marchstr. 23, im Fachgebiet Robotik (Oliver Brock), Raum MAR 5.006. 

 

Ein Semesterauftakttreffen am 22.Oktober 2013 im EB 126 (FG von Claudia Fleck) bot unseren Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zum Meinungsaustausch zu aktuellen Fragen des Universitätsgeschehens.

 

An einem Sommerabend zum Semesterausklang am 4. Juli 2013 im Schleusenkrug trafen sich TU+ Mitglieder, um sich auszutauschen und neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen.

 

Am 19. März 2013, luden wir zur Fortsetzung der Diskussionsrunde mit der Kanzlerin, Frau Gutheil, in den H1035 ein, an der auch einige der Abteilungsleiter/innen teilgenommen haben.

 

Am 13. Februar 2013, hatten Claudia Fleck und Dietrich Manzey zum Semesterausklang zu interessanten Gesprächen in das Fachgebiet Werkstofftechnik, EB 126, eingeladen. Wir bedanken uns bei den Gastgebern für den kleinen Imbiss und Getränke und die angenehme Atmosphäre.

 

Ein Treffen  fand am 22. Januar 2013, 16.30 Uhr im Raum TC 014  (Chemie) statt und der 1. Vizepräsident Herr Thamsen hat mit uns Fragen zur Forschungsförderung an der TUB diskutiert.

 

Ein Treffen fand am 17. Dezember 2012, 16.00 Uhr im H1036 statt, an dem Frau Gutheil es möglich machen konnte, teilzunehmen. Wir bedanken uns bei Frau Gutheil für den konstruktiven Dialog und haben vereinbart, diesen baldmöglichst fortzusetzen.

 

Ein Treffen fand am 30. Oktober 2012 ab 17.00 Uhr im Physik-Altbau (ER 234) statt. Kolleginnen und Kollegen sowie ihre Gäste diskutierten u.a. zu Fragen der Willkommenskultur und zu den Ergebnissen der AG TU 2020. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Fischer für die Vorstellung der Angebote des Dual Career Services der TUB und bei Herrn Lauster für seinen ausführlichen Bericht zur Arbeit der AG 2020.

 

Ein Treffen fand am 3. Juli 2012 um 18 Uhr im FR 1004 statt.  Unsere Kanzlerin, Frau Gutheil, die ursprünglich angekündigt war, konnte leider doch nicht teilnehmen.  Wir feierten statt dessen ein Sommerfest zu dem alle Kolleginnen und Kollegen der TU Berlin herzlich eingeladen waren.  Gastgeber waren Angela Ittel und Ulf Schrader; die Studierenden des Schulfachs Wirtschaft-Arbeit-Technik sorgten in der Lehrküche für kulinarische Vergnügungen.  Dafür bedanken wir uns sehr!

 

Ein Treffen fand am 2. Mai 2012 um 17 Uhr im EN 257 satt.  Wir sprachen über die strategischen Ziele und nächste Schritte.  Ein wichtiges Thema war es, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, die auch vermitteln, dass wir uns nicht als politische Organisation oder Alternativen zu den Gremien sehen.

 

Ein Treffen zum Thema "TU Strategie 2020" fand am 26. März 2012 um 15 Uhr im Saal Hardenberg des Studentenwerks (TU Mensa, 1. Stock, Treppenaufgang nahe UdK) statt.

 

Ein allgemeines Diskussionstreffen fand am 16. Februar um 19 Uhr im Restaurant Florian statt.  Es ging darum, Themen für weitere Treffen festzulegen, die Nachhaltigkeit der Diskussionsergebnisse sicherzustellen und über die Zukunft von TU Plus zu sprechen.

 

Ein Treffen zum Thema "Nachwuchsförderung an der TU Berlin" fand am 20. Januar 2012 um 13 Uhr im EB 414a statt.  Insbesondere Juniorprofessorinnen/Juniorprofessoren und Nachwuchsgruppenleiterinnen/Nachwuchsgruppenleiter waren zu diesem Treffen herzlich eingeladen.

 

Ein Treffen zum Thema "Faculty Club" fand am 16. Dezember 2011 um 13 Uhr im BH 811 statt.  Um 14 Uhr war die Runde dann bei der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. eingeladen (Freund der TU werden).

 

Ein Treffen zum Thema "W1/W2 statt W3"-Initiative fand am 15. Dezember 2011 um 18 Uhr im MA042 statt.  Über 40 Kolleginnen und Kollegen nahmen an diesem Treffen teil.